Die richtige Steinpflege

Die 8 Gebote zur erfolgreichen Reinigung

 

  1. Für eine optimale Schutzbehandlung muss das Objekt sauber, trocken, frei von Flecken und saugfähig sein.
  2. Die ideale Verarbeitungstemperatur sollte zwischen +12°C und +25°C liegen, um eine gute Wirkung der Behandlung zu erreichen. 
  3. Bei Reinigungen mit säurehaltigen Reinigern muss die Fläche vorgenässt werden. Das Neutralisieren der gereinigten Fläche mit einem Grundreiniger - säurefrei und anschließendem gründlichem nachwaschen mit Wasser ist unerlässlich. Die Reiniger sollten sparsam und nach den Angaben der Hersteller verwenden werden. Das Abwasser muss nach den örtlichen Vorschrift entsorgt werden.
  4. Vor der Anwendung immer an einer unauffälligen Stelle eine kleine Musterfläche anlegen.
  5. Bei Unsicherheit lieber den Fachmann fragen als Falsches tun. Das Etikett genau lesen und die Verarbeitungshinweise beachten.
  6. Beim Imprägnieren von polierten Oberflächen ist überschüssiges Material vor dem Antrocknen sofort mit einem Lappen abzuwischen (Hinweise auf dem Etikett beachten).
  7. Beim Behandeln von Bodenbelägen mit Imprägnierungen oder Versiegelungen muss die Fläche immer absolut trocken sein (max. 2-4 % Restfeuchte). Die Fußbodenheizung, falls vorhanden, muss abgeschaltet und der Belag naturkalt sein.
  8. Wenn von „trocken“ gesprochen wird (max. 2-4 % Restfeuchte), gilt dieses auch für die Unterkonstruktion, wie Beton, Mörtelbett oder Estrich.

Fazit:

Mit der richtigen Steinpflege, etwas Hintergrundwissen und ein paar Tipps kann man seinen Fußboden und andere Natursteinflächen immer perfekt sauber halten, die Lebensdauer erheblich erhöhen und die Kosten senken.

 

Steinpflege gut und günstig

Ein gepflegter Fußboden aus Naturstein oder Betonwerkstein ist immer ein besonderes Erlebnis aus Ästhetik und Brillanz. Wohlfühlen oder nicht, das entscheidet sich beim ersten Eintreten. Den ersten Eindruck kann man nicht mehr verändern. Und von einer guten Pflege hängt ab, wie lange sich ein brillanter erster Eindruck vermitteln lässt. Natürlich schafft die richtige Pflege auch die Basis für das eigene Wohlfühlen.

Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer von Naturstein und mineralischen Steinböden erheblich, senkt dadurch die Sanierungs- bzw. Renovierungskosten und ist mit den richtigen Tipps günstiger als man glaubt.

 

Wodurch unterscheiden sich die Materialien?

 

Natursteine sind natürlich gewachsene Materialien. Hier gibt es starke Unterschiede in der Mineralzusammensetzung.

Jura, Travertin und Marmor gehören zur Gruppe der Kalkgesteine, um nur die Bekanntesten zu nennen. Der pH-Wert von Kalkgestein unterscheidet sich von anderen Gesteinen (wie beispielsweise Granit).

Daraus resultiert die Säureempfindlichkeit von kalkhaltigen Gesteinen wie Marmor.  Schon der Kontakt mit kohlen- oder fruchtsäurehaltigen Getränken wie zum Beispiel Cola oder Apfelsaft reichen aus, um die Gesteinsoberfläche unansehnlich stumpf werden zu lassen. Dennoch wird Marmor in Bereichen verwand, der die Reinigung und Pflege zur Herausforderung macht. Besonders oft wird er zum Beispiel in Bädern oder Küchen verbaut. 

 

Granit überzeugt durch seine Schnitt- und Hitzebeständigkeit, seine Härte und findet daher häufig für Küchenarbeitsplatten, Waschtischablagen und Fußböden im Innen- und Außenbereich seine Anwendung. Auch für Badezimmer ist er sehr gut geeignet. 

Säurebeständigkeit gehört zu seinen Vorzügen. Aber Vorsicht! Auch er hat seine Grenzen!

 

Allgemeine Tipps zur Steinpflege

 

Polituren und Wischpflegeprodukte erzeugen eine temporäre Schutzwirkung und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Neben der Glanzauffrischung haben sie oft auch eine rutschhemmende Wirkung. Einige Produkte bilden Schichten. Das ist in den meisten Fällen nachteilig, da auch die Schichten durch ihre Konsistenz die mikroskopisch kleinen Schmutzpartikel anziehen und damit wieder den Sandpapiereffekt hervorrufen.

Die Lösung: Polituren und Wischpflegeprodukte ohne Schichtaufbau.

 

Poliersauger sind ideal, um die Fußböden mit Glanz- und Hochglanzoberflächen dauerhaft in Schuss zu halten. Wir haben einige Geräte getestet und einen für besonders geeignet befunden. Er arbeitet unter Hochgeschwindigkeit mit einem Diamantpad und saugt gleichzeitig den Schmutz ein. Das Ergebnis ist eine porentief saubere, verdichtete und glänzende Oberfläche. Wenn sie regelmäßig Ihren Boden damit pflegen, haben sie einen sehr langlebigen Fußboden und senken damit die Kosten für die Sanierung bzw. Renovierung des Fußbodens erheblich.

Die Lösung: „Sebo Dart 3“ für den Hausgebrauch (für Marmor oder kalkhaltige Natursteine, polierte Estriche und Betonwerkstein). 

 

„Sauberlaufzonen“ sollten in Eingangsbereichen eingerichtet werden. Diese können fest installiert oder, bei schlechter Witterung, in Form von Schmutzfangmatten vorhanden sein, die sich leicht zusammenrollen und beiseite räumen lassen.

 

Staubsauger sollten immer mit den Bürsten genutzt werden.

 

Besen sollten weiche Borsten besitzen, falls Sie doch mal kehren wollen.

 

Unterhaltsreinigung in regelmäßigen Abständen – möglichst ohne Tenside